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Texte zu den Themen Arbeitsplatz, Familie, Nachbarschaft aus der Sicht des Mediators

Zur Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung

Es gehört zu den verantwortungsvollsten Angelegenheiten, die ein Mensch regeln kann, wenn im Rahmen einer Vorsorgevollmacht die notwendigen Fragen für den Fall geklärt werden, dass man selber nicht mehr in der Lage sein sollte, sich um die eigenen Angelegenheiten zu kümmern.

Die wichtigsten Vorlagen findet man recht einfach im Internet unter VORSORGEVOLLMACHT, doch selbst wenn man denkt, nun schon alles geklärt zu haben, benötigt man für bestimmte Verfügungen hinsichtlich Vermögen, Wohnung und Aufenthaltswechsel die Mitwirkung eine Anwalts/Notars/Gerichts[1]. (siehe § 284f (3) ABGB). Nicht kumulativ, also erst Anwalt, dann Notar und darüber hinaus dann da Gericht, sondern entweder oder. Nachdem diese Info nicht überall hin durchgedrungen ist, erlaube ich mir einfach diesen Text zu schreiben. Denn es soll vorkommen, dass selbst in einer Notlage, in der es absehbar scheint, dass die Notwendigkeit der Vollmacht bald schlagend werden könnte, sich die drei genannten Rechtsberufe bzw deren Vertreter teilweise nicht gerade darum reißen, den Mandanten die entsprechende Hilfestellung angedeihen zu lassen.

Anläßlich einer kürzlichen Frage, möchte ich auch einen Link zur PATIENTENVERFÜGUNG  und insbesondere zum Download des entsprechenden Formulars
einfügen.

Mit der ausdrücklichen Bitte, mich zu korrigieren, am liebsten dahingehend, dass es sehr einfach ist und in Wirklichkeit sich jeder Richter und Notar um die Unterstützung der Vollmachtgeber reißt. Bitte korrigiert mich!

[1] Freilich auch in der weiblichen Form

2 Kommentare zu “Zur Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung

  1. Franko Berens
    25. August 2018

    Eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht kann ich nur jedem empfehlen. Wir hatten gerade den Fall, dass meine Schwester einen schweren Verkehrsunfall hatte und ohne diese Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht würden heute 20 Mitarbeiter auf der Straße stehen.

    • mediation-wanderer
      25. August 2018

      ja, die Vorsorge für sämtliche Fälle, in denen man nicht mehr Herr/Frau seiner Gesundheit ist, ist ein Zeichen des persönlichen Verantwortungsbewußtseins.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 15. September 2015 von in Vorsorgevollmacht und getaggt mit , , , , .
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